Erfolgsgeschichte
Basierend auf einer detaillierten Prüfung von Green Claims in der Vermarktung von Energieprodukten konnte SCHARR WÄRME Produktnamen und -bezeichnung sowie die Verpackungsgestaltung gemäß den rechtlichen Vorgaben der EmpCo-Richtlinie zukunftsfähig ausrichten. Gemeinsam diskutierten wir die praxisnahe Einordnung von Risiken und den notwendigen Modifikationsaufwand.

Nachhaltigkeitsaussagen sind im Energiesektor sensibel zu betrachten, denn Produktbeschreibungen wie „Ökostrom“ sind bereits etablierte Begriffe, die beim Verbraucher bestimmte Vorstellungen geprägt haben, was ein „grünes“ Energieprodukt ausmacht. Gleichzeitig sind die Anforderungen unter der EmpCo-Richtlinie gestiegen, sodass jede Umweltaussage kritisch geprüft werden muss.
Entscheidend war dabei das Zusammenspiel aus Produktbezeichnung, konkreter Formulierung, Kontext, visueller Gestaltung und vorhandener Belege. Genau an diesem Punkt stoßen rein automatisierte Prüfungen schnell an Grenzen: Sie können erste Hinweise liefern, berücksichtigen aber nicht immer die gesamte Kommunikations- und Unternehmenssituation.
Im Rahmen unserer Green Claims Prüfung bewerteten wir die Umweltaussagen anhand eines systematischen Prüfmusters nach formalen und inhaltlichen Kriterien. Vorhandene Nachweise und technische Eigenschaften der Produkte wurden gesichtet und mögliche Risiken in der Formulierung und Beweisführung identifiziert. Gleichzeitig gab es für jede Anforderung einer Änderung klare Handlungsoptionen mit einer praxisnahen Abwägung des Modifikationsaufwands. Statt lediglich einzelne Formulierungen als richtig oder falsch einzuordnen, zeigten wir auf, welche Konsequenzen unterschiedliche Abstufungen haben und welcher Nachweise den entsprechenden Beweis liefern kann.
Die Ergebnisse wurden anschließend gemeinsam mit dem Marketing und Produktmanagement besprochen, um produktspezifisch Chancen aufzudecken. So konnten offene Fragen direkt geklärt und die Empfehlungen in den konkreten Unternehmens- und Produktkontext eingeordnet werden.
SCHARR WÄRME erhielt eine klare Orientierung dazu, welche Produktnamen und Aussagen in der bestehenden Kommunikation kritisch zu betrachten sind und inwiefern Anpassungen erforderlich. Zudem stellten wir einen Überblick zu produktspezifischen Nachweisen zusammen, um Umweltaussagen glaubwürdig zu belegen.
Dadurch entstand eine belastbare Grundlage für die weitere Gestaltung der Kommunikation rund um Heizöl, Erdgas und Pellets.
„Für den ersten Schwung ist KI gut und hilfreich. Aber eine Abstimmung mit Personen, die sich mit dem Thema auskennen und die tatsächliche Gesamtsituation von uns als Unternehmen beurteilen, ist unerlässlich. Besonders hilfreich war, dass wir direkt Rückfragen stellen konnten und bei den Produktnamen unterschiedliche Abstufungen mit den jeweiligen Konsequenzen gemeinsam durchsprechen konnten.“
– Franziska Enz, Marketingreferentin
Unsere Projekte zeigen: Nachhaltige Transformation gelingt am besten gemeinsam. Lassen Sie uns herausfinden, wie wir Ihr Vorhaben erfolgreich gestalten können. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!
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